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206

Für Reisigls Kunst muss man sich Zeit nehmen. Und genau hinsehen: Aus den Leinwänden schälen sich Gesichter und Körper. Für das Zimmer Nr. 206 hat der Maler Christian Reisigl zwei Bilder geschaffen, in denen er sich mit dem menschlichen Körper auseinandersetzt.

Reisigl geht völlig frei mit dem Körper um, macht ihn zu einem Objekt für Veränderung. Letztlich wird der Körper zum Gegenstand: Seine Darstellung ist bei Reisigl von den Notwendigkeiten der Malerei bestimmt. Reisigl regt zur Reflektion über Körperlichkeit und die Ausdruckskraft des Körpers an.

Für seine beiden Arbeiten hat der Künstler helle Farben gewählt. Diese greifen das Gold der Seidenvorhänge, die hellen Möbel und der Brokat des Bettkopfes auf. Ein üppiger, dunkelblauer „Gabbeh-Teppich“ erdet den hellen Lesesessel. Öffnet der Besucher die Vorhänge, fällt der Blick durch grüne Bäume auf den belebten Waltherplatz.

Über dem Schreibtisch hängt auch im Zimmer Nr. 206 ein „alter Meister“: Ernst Nepo (1895 – 1971) hat um 1925 die Kohlezeichnung „Gewandfigur“ geschaffen. Sein Frühwerk steht im Zeichen expressionistischer und kubistischer Ansätze. Um die Mitte der 20er Jahre wandte er sich der Neuen Sachlichkeit zu, deren Hauptvertreter er in Tirol wurde.
AUSSTATTUNG
33 m²
Blick auf den Waltherplatz
Doppelzimmer mit angenehmen Betten 200x210 m. Zustellbett bzw. Kinderbett möglich.
Regulierbare Klimaanlage, interaktives TV-System mit Sat-TV und Radio, kostenfreier Wi-Fi Internetanschluss, Safe, Telefon, Minibar, Tee-Ecke, Regenschirm.
Marmorbad mit Badewanne, Haartrockner, Bademantel, Badeslippers und Salin de Biosel Pflegeprodukte.